Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist abgeschlossen
Das Clubkombinat Hamburg lädt im Rahmen des Projekts „tba – continues“ zum Roundtable Awareness & Teilhabe #14 ein. Im Mittelpunkt steht das Thema „Diskriminierungskritische Clubkultur – Voraussetzung und Grundlage für die Awareness-Arbeit“.

 

 


 

Wie können Clubs,
Veranstaltungsorte und
Kulturinitiativen zu Orten
werden, an denen Vielfalt
gelebt und Diskriminierung
aktiv entgegengewirkt
wird?

In diesem Roundtable beschäftigen wir uns mit den Grundlagen einer diskriminierungskritischen und
diskriminierungssensiblen Clubkultur. Gemeinsam sprechen wir über unterschiedliche Formen von Diskriminierung, Machtverhältnisse im Nachtleben sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für
Veranstaltende, Mitarbeitende, Künstler:
innen und Gäst:innen.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

  • Was bedeutet diskriminierungskritische und diskriminierungssensible Clubkultur in der Praxis?

  • Welche Strukturen fördern ein respektvolles, inklusives und möglichst sicheres Miteinander?

  • Wie können Diskriminierungsfälle frühzeitig erkannt, angemessen angesprochen und
    verantwortungsvoll bearbeitet werden?

  • Welche Verantwortung tragen Veranstaltende, Teams und weitere Akteur:innen für die
    Gestaltung diskriminierungssensibler Räume?

Neben fachlichen Impulsen bietet der Roundtable Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen.
Anhand praxisnaher Beispiele entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ideen und Lösungsansätze für ihre eigene Arbeit und teilen Erfahrungen aus der Praxis.

Lasst uns gemeinsam an einer Clubkultur arbeiten, in der Respekt, Teilhabe und Sicherheit nicht die
Ausnahme, sondern selbstverständlich sind.

Wir freuen uns auf einen Abend mit fachlichem Austausch, praxisnahen Impulsen und konkreten Ansätzen
für den Awareness-Alltag.

 

Zur Referen:tin:

 

Sonja Collison (sie/ihr) ist Kulturanthropologin, Creative Producerin und Diversitytrainerin aus Hamburg mit ghanaischen Wurzeln. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie wir Räume schaffen können, in denen sich Menschen sicherer, respektiert und gesehen fühlen. Dabei verbindet sie gesellschaftspolitische Bildung mit kreativer Medienarbeit und setzt sich insbesondere mit Anti-(Schwarzen-)Rassismus, Empowerment sowie diskriminierungskritischen und dekolonialen Perspektiven auseinander. Als Autorin, Produzentin und Regisseurin erzählt sie Geschichten, die zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Mit Workshops und Beratungen begleitet sie Kultur- und Medienakteur*innen auf dem Weg zu einer diskriminierungssensibleren Praxis.

________________

 


 

Wann
10.09.2026 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort
Nernstweg 32-34
W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Hamburg, HH 22765
Deutschland
Kontakt